STEINLECHNER Erwin
 

 * 25.9.1928  
   



Foto: Wacker-Kurier

Erwin Steinlechner wurde am 25.9.1928 geboren. Er machte 1948 den Abschluss in der Lehrerbildungsanstalt. Im Alter von 35 Jahren wurde er Direktor der Hauptschule Müllerstraße in Innsbruck und 1970 wurde er zum Bezirksschulinspektor bestellt.
Steinlechner war inzwischen in den Vorstand des FC Wacker Innsbruck berufen worden und bekleidete dort vorerst den Posten eine Schriftführers. 1968 folgte er Rudolf Ottlyk als Präsident des FC Wacker Innsbruck.
In seine Ära fallen der Pokalsieg 1970 sowie der erste Meistertitel 1971. Er war einer der treibenden Kräfte zur Bildung der Spielgemeinschaft mit der WSG Wattens. Eine Spielgemeinschaft die Wacker Innsbruck für die kommenden Jahre auch finanziell absichern sollte, hafteten doch er und auch einige andere Funktionäre für aufgenommene Darlehen des Vereins.
Auch bei der SPG Swarovski Wacker Innsbruck bekleidete er das Präsidenten-Amt. Weitere vier Meistertitel und vier Pokalsiege folgten. Dazu zwei Siege im Mitropacup und der Vorstoß 1978 ins Viertelfinale des Europacups der Meister.
Trotz all dieser Erfolge hatte Steinlechner aber vor allem immer die wirtschaftliche Seite im Auge. Er galt als "Sparefroh" und eiserner Verhandler wenn es um Vertäge ging.

     

Abseits des Fußballs wirkte er von 1977 bis 1983 als Gemeinderat der Stadt Innsbruck und half bei der Ferienkolonie Wildmoos mit, einer Organisation die Erlebnisferien für Kinder veranstaltete.

Als Präsident der SPG SSW Innsbruck war er bis ins Frühjahr 1979 tätig wo er im Zuge vermehrter Kritik im Zuge des Abstiegskampfes sein Amt zurücklegte. 1991 ging Reg.Rat Steinlechner als Bezirksschulinspektor in seine wohlverdiente Pension. 1993 löste er kurzfristig den erkrankten Fritz Schwab als Präsident der Profiabteilung des FC Wacker Innsbruck ab und lenkte noch kurze Zeit die Geschicke des wieder in einen "FC Innsbruck Tirol" umstrukturierten Profivereins.
1994 übernahm sprang er nach der "Affäre Klaus Mair" neuerlich als Präsident beim FC Tirol ein, solange bis sich 1995 Jürgen Bodenseer als Nachfolger fand.