Saison 2011/12
 

Bundesliga

  SP   S U N   Tore   P
    1. Red Bull Salzburg   36   19 11 6   60:30   68
    2. Rapid Wien   36   16 14 6   52:38   62
    3. FC Admira   36   15 10 11   59:52   55
    4. Austria Wien   36   14 12 10   52:44   54
    5. Sturm Graz   36   12 15 9   47:41   51
    6. SV Ried/Innkr.   36   11 15 10   44:38   48
    7. FC Wacker Innsbruck   36   10 15 11   36:45   45
    8. SV Mattersburg   36   9 11 16   41:43   38
    9. SC Wiener Neustadt   36   6 15 15   26:51   33
  10. SV Kapfenberg   36   5 8 23   21:64   23
 
 
 
Zugänge: Markus EGGER  (WSG Wattens)      
Martin SIDING, Marco KÖFLER, Alexander FRÖSCHL (alle Wacker II)
Szabolcs SAFAR (Austria Wien)      
Daniel SCHÜTZ (SC Rheindorf Altach)    
im Winter: Matthias PERKTOLD, Sascha WÖRGETTER
  (beide Wacker II)          
             
Abgänge: Ernst ÖBSTER (SV Grödig)        
Pascal GRÜNWALD (Austria Wien)      
Harald PICHLER (Rapid Wien)        
Benjamin PRANTER (WSG Wattens)    
Fabian SCHUMACHER (SV Reutte)      
Harald PLANER          
im Winter:  Andreas BAMMER (USK Anif)  
  Lukas HINTERSEER (FC Lustenau)
 
 
 

Nachdem der Abgang der Torhüter Planer und Schumacher schon im Verlauf der letzten Saison feststand, war auch Pascal Grünwald der ein Angebot von Austria Wien bekam, nicht zu halten. Damit mussten neue Torhüter verpflichtet werden. Markus Egger kam von Wattens und Siding rückte von der zweiten Mannschaft auf. Mit dem gebürtigen Ungar Safar konnte man dann doch noch einen Routinier verpflichten. Safar bekam bei der Wiener Austria keinen Vertrag mehr und Wacker Innsbruck nützte die Chance. Neu im Kader war auch der U20-Nationalspieler Daniel Schütz. Neben den erwähnten Torhütern verließen auch noch Öbster (Grödig) und Pichler (Rapid Wien) die Innsbrucker.

Wieder konnte Wacker Innsbruck mit einem Sieg in die Meisterschaft starten. In Kapfenberg siegte man mit 3:2. Es folgten ein 0:1 am Tivoli gegen Salzburg sowie vier Unentschieden in Serie. Wacker Innsbruck war inzwischen auf den siebten Tabellenrang abgerutscht. Gegen Ried vor heimischen Publikum folgte ein 0:5-Debakel. Zwar gelang in Graz ein 1:1, aber auch das nächste Heimspiel gegen Rapid ging mit 0:3 klar verloren.
Gegen Kapfenberg hatte Wacker Innsbruck sein bisher einziges Spiel gewonnen und es gelang auch diesmal. 3:1 am Tivoli durch Tore von Wernitznig (2) und Merino. Im Verlauf der restlichen Herbstsaison gelangen noch zwei weitere Siege gegen Wiener Neustadt und Sturm Graz, sowie vier Unentschieden, darunter Salzburg und die beiden Wiener Großklubs. Leider sorgten Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheit dafür dass den Innsbruckern weitere Punkte, meist sogar erst in der Nachspielzeit, verloren gingen. In der vorgezogenen Frühjahrsrunde siegte Wacker Innsbruck in Kapfenberg mit 1:0 und überwinterte auf Rang Sieben, mit beruhigendem Punkteabstand zum Tabellenletzten.

Da die finanziellen Mittel beschränkt waren, war die Winter-Transferzeit in Innsbruck äußerst ruhig verlaufen. Mit Perktold und Wörgetter rückten lediglich Talente in den Kader auf. Bammer verließ Innsbruck in Richtung Anif und Hinterseer wurde an den FC Lustenau verliehen.

Der Frühjahrsauftakt gegen Salzburg fiel trotz Rasenheizung dem Winter zum Opfer. Eine Woche später gegen die Admira klappte es. Das Spiel wurde mit 2:1 gewonnen. Und wieder keimte bei den Fans die Hoffnung auf diesmal vielleicht den, für ein Antreten im nächsten Jahr im Europacup, notwendigen Tabellenplatz zu erreichen. Es folgten sehr torarme Spiele mit wechselndem Erfolg: 0:0, 0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 0:1. Da aber auch die Spitzenteams immer wieder schwächelten war man zwar weiterhin auf Platz Sieben aber punktemäßig nicht weit weg.
In der 27. Runde empfing man Rapid Wien am Tivoli und bereits in der 2.Minute übernahm Schreter eine Flanke von Hauser volley – 1:0 für Wacker. Knapp zehn Minuten später fiel abermals durch Schreter das 2:0. In der Folge ließ Wacker Innsbruck die Hütteldorfer nicht mehr ins Spiel kommen, mehr als zum Ehrentor kam Rapid nicht mehr. Gleich darauf wurde auch die vierte Saisonpartie gegen Kapfenberg gewonnen – 2:0.
Mit diesen Siegen arbeitete man sich auf den fünften Platz vor und war nur zwei Punkte (!) hinter dem Tabellendritten Ried, sowie der viertplatzierten Wiener Austria. Die Euphorie währt aber nur kurz. Zwar folgten der Niederlage in Salzburg und einem 1:1 bei der Admira ein 2:0-Sieg gegen Wiener Neustadt. Die Chance auf einen Europacup-Startplatz vergab man dann aber mit zwei Niederlagen. 0:3 in Wien gegen die Austria und 3:6 im Heimspiel gegen Mattersburg, wobei man zur Halbzeit schon aussichtslos mit 1:4 zurück war.

Damit war die Saison für Wacker Innsbruck gelaufen, mit zwei 1:1 in Ried und gegen Sturm sowie einer 0:2-Niederlage bei Rapid Wien wurde die Saison abgeschlossen.