Saison 1961/62
 

Regionalliga West

  SP   S U N   Tore   P
    1. Austria Salzburg   22   14 8 0   65:13   36
    2. FC Dornbirn   22   16 3 3   82:23   35
    3. FC Wacker Innsbruck   22   14 4 4   56:28   32
    4. FC Wattens   22   11 5 6   48:39   27
    5. Austria Lustenau   22   9 5 8   36:40   23
    6. FC Lustenau   22   10 2 10   47:55   22
    7. SC Kufstein   22   8 5 9   27:39   21
    8. SK Hallein   22   7 4 11   34:39   18
    9. BW Feldkirch   22   6 5 11   36:58   17
  10. SC Bischofshofen   22   7 2 13   45:52   16
  11. SW Bregenz   22   3 4 15   30:65   10
  12. Innsbrucker AC   22   1 5 16   23:78    7
 
 
 

Neu am Spielersektor waren Rudolf Fleischhacker vom steirischen Unterligaverein SV Rosenthal, Josef Neuhold von Sturm Graz, Erwin Visintainer (Austria Lustenau), Werner Griesser (ISK) und Ersatztorhüter Tisso (SV Wörgl). Als Abgänge waren u.a. Weidinger (IAC) und Dielmann (VfR Mannheim) zu vermerken.

Mit den Staatsliga-Absteigern Austria Salzburg und FC Dornbirn waren die Favoriten sozusagen vorgegeben, aber auch Wacker Innsbruck wurde als Meisterschaftsanwärter genannt. Der Beginn war mit einem 2:1 in Bregenz und einem 4:1 gegen den FC Lustenau verheissungsvoll. Wacker setzte sich nach zwei Runden an die Tabellenspitze. Der Schlager gegen den Staatsliga-Absteiger Austria Salzburg ging aber auswärts mit 1:2 verloren, so wie auch kurz zuvor das ÖFB-Pokalspiel. Nach zwei Unentschieden gegen Kufstein und Wattens, sowie einem 4:1 in Feldkirch ging auch das Spiel gegen den zweiten Favoriten, den FC Dornbirn verloren (1:4).
Es folgten drei Siege in Serie gegen den IAC, in Hallein und gegen Austria Lustenau. Den Abschluss im Herbst bildete ein 2:2 in Bischofshofen.
Im Herbst lieferte Wacker ziemlich matte Spiele ab, konnte aber trotzdem regelmäßig punkten. Wacker Innsbruck geht als Tabellendritter in die Winterpause.

Als Spielertrainer konnte der Ex-Internationale Willy Hahnemann gewonnen werden. Der Start in die Frühjahrsmeisterschaft war fulminant. Einem 6:1 gegen SW Bregenz folgte ein 3:2 beim FC Lustenau und auch im Schlager am Tivoli gegen Austria Salzburg beim 0:0 war Wacker die bessere Mannschaft. Doch die 1:2-Niederlage in Kufstein zerstörte die aufkeimenden Titelhoffnungen.
In der 17.Runde in Wattens beim 2:0 spielte sogar erstmals der 45-jährige Wacker-Trainer Willi Hahnemann mit und lieferte eine prächtige Partie ab. Ein 2:1 gegen den FC Dornbirn und ein 7:1 gegen Innsbrucker AC mit 6 Toren von Fritz Spielmann folgten.
Im letzten Spiel gegen den SC Bischofshofen war Wacker Innsbruck zur Halbzeit mit 2:3 im Rückstand ehe Wacker-Trainer Hahnemann mit 2 Treffern den 4:3-Sieg herausschießen konnte.
Wacker beendete die Saison hinter Meister Austria Salzburg und dem FC Dornbirn auf Platz drei. Der IAC musste nach nur einer Saison wieder absteigen.