GILEWICZ Radoslav
 

 * 8.5.1971 Vereine Für Innsbruck:
  bis 1992  GKS Tychy  



Foto: Tivoli12

1992/93  Ruch Chorzow BL - Spiele: 103
1993 - 1995  FC St. Gallen BL - Tore:   59
1995 - 1997  VfB Stuttgart    
1997 - 1998  Karlsruher SC Cup - Spiele:     5
1999 - 2002  FC Tirol Innsbruck Cup - Tore:     0
2002 - 2005  Austria Wien    
2005 - 2007  ASKÖ Pasching EC - Spiele:   11
2007/08  Polonia Warschau EC - Tore:     6
2010  SV Lackenbach    
     
     
  als Trainer:  
  2015 - 2018  Polen (Nachwuchstrainer)  
  ab 2018  Polen (Co-Trainer)  
     
     
     
     

Rado Gilewicz spielte bis 1992 bei GKS Tychy, dessen Klubfarben übrigens schwarz-grün sind. 1992/93 spielte er eine Saison für den Erstligisten Ruch Chorzow und wechselte danach in die Schweiz zum FC St.Gallen. 1995 holte ihn der VfB Stuttgart in die deutsche Bundesliga. Für die Schwaben spielte er 44 Spiele und erzielte 6 Tore und wurde 1997 mit dem VfB Pokalsieger. Nach dem Pokalsieg 1997 ging er zum Karlsruher SC wo er 26 Spiele spielte und 5 Tore erzielte, der KSC musste aber nach der Saison aus der Bundesliga absteigen.
Sportdirektor Kurt Jara holte "Radogoal" dann im Winter 1998/99 nach Innsbruck. Er war Jaras erklärter Wunschspieler und kannte Gilewicz noch aus seiner Schweizer Zeit als er Trainer in Zürich war.
Gleich bei seinem Einstand erzielte er das Goldtor zum 1:0-Sieg bei Vorwärts Steyr und auch beim GAK war er der einzige Torschütze des Spiels. Weitere Highlights der Saison waren ein "Dreierpack" beim 4:0 am Tivoli, wieder gegen Steyr und beim 4:1 gegen Austria Wien steuerte er einen "Doppelpack" bei. Kaum jemals hatte in Innsbruck ein Spieler einen besseren Einstand gehabt.
Mit dem FC Tirol wurde er in den Jahren 2000 bis 2002 3x Meister, 2000/01 wurde "Radogoal" Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga. Im Zuge der Insolvenz des FC Tirol wurde "Rado" aber noch vor Saisonende an die Wiener Austria abgegeben. Bei den Violetten aus Wien blieb er bis 2005, wurde 2003 Meister und Pokalsieger und 2005 nochmals Meister. Danach wechselte er zwei Jahre nach Pasching.
Im Sommer kehrte Gilewicz nach Polen zurück und spielte für Polonia Warschau.

In der polnischen Nationalmannschaft hatte er 18 Einsätze, blieb aber ohne Torerfolg.